Agrarpolitik 2014 - 2017
Der Bundesrat hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement beauftragt, eine Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2014 – 2017 durchzuführen. Kernthema dieser Vernehmlassung bildet die Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems (siehe Montagna 5 – 2011). Mit den vorgeschlagenen Massnahmen sollen die aktuell vorhandenen finanziellen Mittel besser eingesetzt werden.
Im Allgemeinen begrüsst die SAB die Absichten des Bundesrates. Dennoch sind wir der Meinung, dass der vorliegende Entwurf unbedingt überarbeitet werden muss, da in der aktuellen Fassung die Bergbauern in vielen Bereichen benachteiligt werden. Wir schlagen deshalb vor, dass die gemeinwirtschaftlichen Dienstleistungen der Bergbauern (Herstellung von Lebensmitteln, Landschaftspflege, Schutz vor Naturgefahren, Beitrag zur dezentralen Besiedlung usw.) besser entschädigt werden sollten. Auch sollte auf die härteren Arbeitsbedingungen im Berggebiet vermehrt Rücksicht genommen werden. Deshalb spricht sich die SAB auch für die Beibehaltung der TEP- und RGVE Beiträge und eine Erhöhung der vorgesehenen Mittel für die Sömmerungsbeiträge und Strukturverbesserungsmassnahmen aus. Zudem soll weiterhin mit einem Beitrag an die Tierhalter, welche ihre Tiere zur Sömmerung auf die Alp geben, die Bestossung der Alpen gesichert werden.
