Berichte zu den Generalversammlungen

GV der GLB/LBG/CCR über das Geschäftsjahr 2025

Wir freuen uns, auch im Frühjahr 2026 bei den GLB/LBG/CCR an den Generalversammlungen zu Gast sein zu dürfen und den wertvollen Austausch mit der Führung, den Mitarbeitenden sowie den Genossenschaftern weiterzuführen.

LBG Sursee – 17. März 2026 – Mitarbeitende als tragende Säule

Am 17. März 2026 eröffnete der Präsident Toni Buck seine letzte Generalversammlung im Restaurant Rössli in Dagmersellen. An der Versammlung nahmen 20 Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie zahlreiche Mitarbeitende teil.
Toni Buck blickte auf das Geschäftsjahr 2025 zurück und hob die LBG Sursee als starke Marke im aktuellen Umfeld hervor. Dies sei nur dank des grossen Engagements der Mitarbeitenden sowie der kompetenten Führung des Geschäftsführers Markus Häfliger möglich. Die Mitarbeitenden würdigte er als tragende Säule des Unternehmens, die ihr über viele Jahre aufgebautes Know-how unter der speditiven und weitsichtigen Leitung von Geschäftsführer Markus Häfliger einbringen.
Markus Häfliger bestätigte, dass sowohl das Baugeschäft als auch die Planungsabteilung sehr gut ausgelastet sind. Mit humorvollen Anmerkungen sprach er zudem die teilweise schleppenden Bewilligungsverfahren bei Baugesuchen an. Weiter hob er zahlreiche Ehrungen hervor, die den Mitarbeitenden zuteilwurden, insbesondere für ihre langjährige Treue zur LBG Sursee mit Dienstjubiläen von 25 bis 35 Jahren. Erfreulicherweise konnten auch im Jahr 2025 sehr gute Lehrabschlüsse verzeichnet werden. Es zeigt sich, dass viele Mitarbeitende dem Unternehmen nach ihrer Ausbildung treu bleiben oder nach einer Phase der externen Weiterentwicklung wieder zurückkehren.
Der Treuhänder Paul Loosli präsentierte den Teilnehmenden das erneut sehr positive Jahresergebnis, das einstimmig genehmigt wurde. Ebenfalls einstimmig wurde Benedikt Gisler zum neuen Präsidenten gewählt. Seit einem Jahr ist Benedikt Gisler im Vorstand tätig und freut sich auf das neue Amt.
Der scheidende Präsident Toni Buck wurde vom Vizepräsidenten Samuel Brunner in einer Laudatio gewürdigt. Toni Buck trat 1996 in einer schwierigen Zeit in den Vorstand ein und wurde drei Jahre später zum Präsidenten gewählt. Er war massgeblich daran beteiligt, dass Markus Häfliger nach einer anfänglichen Phase als interimistischer Geschäftsführer im Jahr 2001 definitiv zum Geschäftsführer ernannt wurde und das Unternehmen seither erfolgreich weiterentwickelte.

GLB Schwyz – 2. März 2026 – Präsident für vier Jahre bestätigt

Zur 59. ordentlichen Generalversammlung der GLB Schwyz lud sie die Mitglieder in die Rose nach Ibach ein. Präsident Josef Betschart ging einleitend auf die schwierige wirtschaftspolitische Lage ein und begrüsste alle Anwesenden herzlich. Das vergangene Geschäftsjahr verlief nicht wie gewünscht. Durch die Umsatzreduktion konnte zu wenig für eine kostendeckende Jahresrechnung generiert werden, erläuterte Geschäftsführerin Karin Heinzer. Es ist eine Strategie für die Zukunft gefragt. Die Einführung eines Mitgliederbeitrages zeigte Wirkung, der Bestand wurde damit auf die wirklich interessierten Mitglieder bereinigt. Josef Betschart liess sich für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigen. Er ist gewillt und guter Hoffnung die GLB Schwyz erfolgreich in die Zukunft führen zu können. Auch Richard Auf der Mauer und Werner Betschart wurden in ihren Ämtern bestätigt. Letzterer wurde auch für seine 20-jährige Ausübung des Rechnungsprüfers geehrt sowie Markus Betschart für 30 Jahre Mitarbeit in der Verwaltung. Im zweiten Teil des Abends referiert Pius Fölmli, Leiter TA-SAB zum Thema Revision des Raumplanungsgesetzes und zeigt die wesentlichen Änderungen auf, was im Anschluss an die Versammlung zu regen Diskussionen führte.

GLB Walchwil – stellt Zukunftsstrategie vor – 24. Februar 2026

Traditionsgemäss findet die Generalversammlung der GLB Walchwil am Dienstag nach dem «Äschli-Mittwoch» im Restaurant Aesch, am Gründungsort der GLB, statt. Präsident Felix Hegner konnte in einem voll besetzten Saal zur 60. GV, zahlreiche Mitglieder, Gäste und Mitarbeitende begrüssen. In seinem Jahresbericht ging er auf die Gründungszeit der GLB Walchwil ein, welche trotz grossem Widerstand im 1. Mai 1967 gegründet werden konnte. Das anstehende Jubiläum wirft bereits seine Schatten voraus, der Vorstand macht sich entsprechende Überlegungen. Der Präsident stellte auch die zahlreichen und vielfältigen Bauaufträge des vergangenen Jahres vor, was die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden unterstrich und die sehr gute Auslastung bestätigte. Dies widerspiegelte sich auch im guten Jahresergebnis, welches von Geschäftsführer David Odermatt präsentiert wurde. Im Rahmen der Wahlen wurde das zurücktretende Vorstandsmitglied Jonas Boog durch seinen Bruder Samuel Boog ersetzt.

Im zweiten Teil des Abends stellte David Odermatt die Zukunftsstrategie der GLB vor. Am Grundsatz des Genossenschaftszweckes «Hilfe zur Selbsthilfe» soll festgehalten werden. Auch das Ziel kostendeckend Arbeiten zu können und nur so viel Geld zu verlangen, wie die Kosten verursachen, soll bleiben. Ein wichtiger Punkt stellt die Standortentwicklung dar. Aktuell sind Büro und Magazin an unterschiedlichen Standorten. In Zukunft soll beides an einem Standort zusammengeführt werden. Die Frage ist nur, wo findet man im Kanton Zug das passende Grundstück oder das passende Gebäude, erläuterte David. Er rief die Anwesenden auf, die GLB bei der Suche zu unterstützen. Im letzten Punkt ging es um die Ablösung der Geschäftsführung. Mit grosser Freude konnte David verkünden, dass sich Jonas Müller bereit erklärt hat, dereinst in seine Fussstapfen zu treten. Aktuell absolviert er die Bauführerschuler und eignet sich so das nötige Rüstzeug an. Ab 2027 wird Jonas in die Aufgaben Planung, Bauleitung und Betriebsführung eingearbeitet. Per 2031 ist der Übergang der Geschäftsführung von David auf Jonas angedacht. Es ist sehr erfreulich, dass ein Eigengewächs diesen Schritt wagt und die GLB in die Zukunft führen möchte. Die Versammlung nahm diese Informationen wohlwollend zur Kenntnis und diskutierten nach dem feinen Nachtessen aus der Aesch-Küche rege weiter.