Berichte zu den Generalversammlungen
GV der GLB/LBG/CCR über das Geschäftsjahr 2025
Wir freuen uns, auch im Frühjahr 2026 bei den GLB/LBG/CCR an den Generalversammlungen zu Gast sein zu dürfen und den wertvollen Austausch mit der Führung, den Mitarbeitenden sowie den Genossenschaftern weiterzuführen.
GLB Jura – 08. April 2026 – kleines Team – grossartige Arbeit
Pünktlich um 20.00 Uhr eröffnete der Präsident Roland Schneider die 60. Generalversammlung der GLB Jura im Restaurant Reh in Herbetswil und begrüsste rund 20 Genossenschafter sowie Mitarbeitende und Gäste. Das 60-jährige Bestehen ist ein besonderer Meilenstein, gefeiert wird jedoch erst am Ende des Geschäftsjahres mit einem Anlass für Mitarbeitende, Vorstand und Bevölkerung.
Der Vorstand war nicht vollständig anwesend, da sich der Vizepräsident Beat Hugi krankheitsbedingt entschuldigen musste. Besonders begrüsst wurden die ehemaligen langjährigen Mitarbeitenden Franz Vogt und Bruno Bieli.
Der Rückblick auf das Geschäftsjahr zeigte einen schwierigen Start mit einem „harzigen“ Winter, in dem interne Arbeiten im Vordergrund standen und Überstunden abgebaut wurden. Mit Frühling und Sommer besserte sich die Lage, und im Herbst zog die Nachfrage deutlich an. Ein sehr gut eingespieltes Team bewältigte die Aufträge erfolgreich und erzielte ein gutes Jahresergebnis. Der Geschäftsführer Sylvan Bieli zeigte sich auch mit der aktuellen Auftragslage zufrieden, hofft aber das Team verstärken zu können.
Zwei Abgänge waren zu verzeichnen: Ein junger Mitarbeiter kehrt nach seinem Militärdienst nicht zurück auf den Bau, und Bruno Roth tritt nach vielen Jahren im Bau und sechs Jahren bei der GLB Jura in den wohlverdienten FAR-Ruhestand. Unter einem kräftigen Applaus durfte er vom Präsidenten ein Geschenk entgegen nehmen.
Die Jahresrechnung wurde von Heidi Rütti erläutert und einstimmig genehmigt. Der Präsident dankte ihr für die sorgfältige und zuverlässige Führung der Finanzen. Ebenso richtete er seinen Dank an den Geschäftsführer Sylvan Bieli für seinen unermüdlichen Einsatz – insbesondere in der oft anspruchsvollen Zusammenarbeit mit Architekten und Bauherren. Ein besonderer Dank galt auch dem gesamten Team, das seit Jahren gemeinsam hervorragende Arbeit leistet, sowie dem Vorstand für die konstruktive und unkomplizierte Zusammenarbeit.
GLB Uri – 01. April 2026 – Stabilität und Verlässlichkeit
Kein Scherz: Am 1. April eröffnete Präsident Jost Gisler die Generalversammlung der GLB Uri im SBU in Schattdorf und hiess Mitglieder, Mitarbeitende sowie Gäste herzlich willkommen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Franz Arnold und Bauführer Peter Wyrsch blickte er auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück.
Das Jubiläumsjahr schloss mit einem sehr erfreulichen Ergebnis ab. Dabei betonte der Präsident, dass es nicht das Ziel sei, den Gewinn jährlich ins Unermessliche zu steigern. Vielmehr stehe weiterhin der Genossenschaftsgedanke im Zentrum: sehr gute Leistung zu fairen Preisen – ein Anspruch, der nur dank der hervorragenden Arbeit des gesamten Teams und der langjährigen Treue der Genossenschafter erfüllt werden könne. Der Vorstand würdigte ausdrücklich das grosse Engagement der Mitarbeitenden. Besonders erfreulich: Trotz des intensiven Arbeitsjahres blieb das Team von Unfällen verschont. Auch die Lehrlingsausbildung hat nach wie vor einen hohen Stellenwert innerhalb der GLB Uri.
Im Rahmen der Versammlung wurden zudem langjährige Mitarbeitende geehrt: Thomas Schilter für 15 Jahre Tätigkeit als Polier und Peter Wyrsch für beeindruckende 30 Jahre als Bauführer.
Nach 13 Jahren engagierter und wertvoller Tätigkeit legte der Vizepräsident Franz Epp sein Amt nieder. Als neues Vorstandsmitglied wurde Bruno Arnold aus Seedorf gewählt, dessen vielfältige Kompetenzen die GLB künftig bereichern werden.
Der Regierungsrat Christian Arnold überbrachte die besten Grüsse und gratulierte zum soliden Geschäftsergebnis. Dieses spiegle sich nicht nur in den Zahlen, sondern auch in der Zufriedenheit der Mitarbeitenden und der Treue der Kundschaft wider. Besonders hob er die Bedeutung der Weiterbildung sowie die Stabilität und Verlässlichkeit der GLB hervor, die den Genossenschaftsgedanken aktiv lebt und weiterträgt.
Nach der speditiv durchgeführten Generalversammlung klang der Abend bei einem gemeinsamen Nachtessen aus, begleitet von einem regen Austausch.
GLB Garnerland wählt neuen Präsidenten
Schon fast traditionsgemäss lädt die GLB Glarnerland in den Schützenhof, Näfels zur ordentlichen Generalversammlung ein. Nach einem leckeren Nachtessen begrüsste Präsident Martin Hauser die zahlreichen Mitglieder, Gäste und Mitarbeitenden. In der Folge ergänzte die Versammlung die Traktandenliste um einen Punkt, nämlich die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes. Im Jahresbericht erwähnte der Präsident, dass sich der Vorstand im Rahmen einer Strategietagung intensiv mit der Zukunft der GLB befasste. Der Handlungsbedarf sei erkannt, nun gehe es an die Umsetzung. Die GLB durfte sich im vergangenen Geschäftsjahr über eine gute Auslastung erfreuen, die zu einem sehr positiven Jahresergebnis führte. Von den fast 30 realisierten Bauprojekten wurde rund ein Drittel auch gleich selbst geplant. Geschäftsführer operativ Martin Thoma konnte sich als Planer in der Region gut behaupten. Abschliessend munterte Martin Hauser die Anwesenden auf am Tag der offenen Tür vom 18./19. April 2026 teilzunehmen und den Bekanntenkreis darüber zu informieren.
Nach 26 Jahren Engagement für die GLB in verschiedenen Charchen hat sich Präsident Marin Hauser entschlossen zurückzutreten. In seine Fussstapfen tritt kein geringerer als sein Bruder Werner Hauser. Werner ist motiviert all seine Erfahrung und Fachkenntnisse für die GLB einzusetzen. Zudem wird der Vorstand mit Heinrich Zimmermann um ein Mitglied aufgestockt. Vizepräsident Stefan Fischli würdigte das unermüdliche Schaffen des abtretenden Präsidenten, 13 Jahre stand er der GLB vor, und überreichte ihm eine gravierte Glocke. Auch wurde Matthias Kubli für seine 30-jährige Revisionstätigkeit geehrt.
Beim letzten Traktandum wurde die Zweckerweiterung der GLB bezüglich Kauf, Verkauf und Bewirtschaftung von Immobilien diskutiert. Der Vorstand war sich im Vorfeld uneins, zwei Votanten äusserten weitere Bedenken, was letzten Endes zum Entscheid führte, dass der Vorstand dieses Vorhaben nicht weiterverfolgen soll.
Nach den Grussbotschaften von Bruno Gallati, Gemeinderat Glarus Nord und Pius Fölmli, Leiter der Technischen Abteilung der SAB folgte das angekündigte Referat zum Thema Raumplanung in der Landwirtschaftszone, Auswirkungen von RPG2. Die dadurch angeregte Diskussion wurde mit einem feinden Dessert und Kaffee besänftigt.
GLB Aargau: 208 Jahre Firmentreue
Mit stimmigen Worten unterbrach Präsident Sepp Villiger den Apéro sowie die angeregten Gespräche und begrüsste die über 250 anwesenden Mitglieder, Mitarbeitenden und Gäste im Wydenhof in Birr. Nach einem feinen Nachtessen standen die ordentlichen Geschäfte der 52. Generalversammlung der GLB Aargau auf der Traktandenliste. Ein erstes Highlight konnte der Präsident schon zu Beginn verkünden. Für die Nachfolge von Martin Küng, Geschäftsführer operativ, steht Tobias Hug ab Sommer 2027 in den Startlöchern. Es war dem Vorstand ein Ziel diese wichtige Personalie frühzeitig Regeln zu können, damit die Firmenstrategie mit einer Dreier-Geschäftsführung vorgeführt werden kann. Erfreulich hat sich auch der Mitgliederbestand auf 1’076 Mitglieder entwickelt.
Die drei Geschäftsführer, neben Martin Küng, Thomas Wyss, stv. GF operativ und Adrian Käser, GF admin berichteten über ein schwieriges Jahr. Ausstehende Baubewilligungen führten zu vielen Terminverschiebungen. Hätte man dann starten können, machte oft das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Trotz allem waren die Auftragsbücher gut gefüllt und der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Nach einer Sonderabschreibung präsentierte die GF einen positiven Rechnungsabschluss, welcher die Versammlung einstimmig genehmigte. Arbeitsunfälle bringen Leid und Kosten mit sich, könnten aber oftmals verhindert werden. Erstmals hat sich die GLB zur Verbesserung der Arbeitssicherheit ein Motto zugelegt, welches wie folgt lautet «Keine Stolperunfälle dank sauberen Baustellen!». Mit Genugtuung konnten die Resultate der regelmässigen Kundenbefragungen zur Kenntnis genommen werden. Zuverlässig, fair, genau, überlegt, motiviert, preiswert sind ein paar Stichwort daraus.
Hans Treier, Wölflinswil hat sich entschieden nach 18 Jahren aus dem Vorstand zurückzutreten und sein Amt an Urs Reimann, ebenfalls aus Wölflinswil weiterzugeben. Die Versammlung goutierte das Engagement und die Wahl mit einem Applaus. Ein solcher durften auch die restlichen Vorstandsmitglieder, Präsident Sepp Villiger, Vizepräsident Markus Voegeli, Aktuar Martin Hegg, Urs Hilfiker und Nik Peterhans für ihre Wiederwahl entgegennehmen.
Das zweite Highlight des Abends waren die Ehrungen. Mit Einbezug von Hans Treier haben sich zehn Männer während sage und schreibe 208 Jahren für die GLB Aargau engagiert und ihre Treue bewiesen. Herausstechend sind im Besondern die 45 Jahre respektive 30 Jahre Herzblut, die die beiden Geschäftsführer Martin Küng und Adrian Käser in die GLB eingebracht haben. Wie ist eine so grossartige Firmentreue möglich? Dazu gibt es eine einfache Formel «Firmentreue = Sinn + gute Führung + Entwicklung + Kultur + faire Bedingungen + Sicherheit + Beteiligung + Wertschätzung». All dies bietet die GLB seit vielen Jahren.
Abschliessend haben Matthias Müller, Abteilungsleiter Landwirtschaft Aargau und Pius Fölmli, Leiter der Technischen Abteilung der SAB Grussbotschaften ihrer Organisationen überbracht und die tolle Arbeit und das grosse Engagement der GLB Aargau gewürdigt.
LBG Sursee – 17. März 2026 – Mitarbeitende als tragende Säule
Am 17. März 2026 eröffnete der Präsident Toni Buck seine letzte Generalversammlung im Restaurant Rössli in Dagmersellen. An der Versammlung nahmen 20 Genossenschafterinnen und Genossenschafter sowie zahlreiche Mitarbeitende teil.
Toni Buck blickte auf das Geschäftsjahr 2025 zurück und hob die LBG Sursee als starke Marke im aktuellen Umfeld hervor. Dies sei nur dank des grossen Engagements der Mitarbeitenden sowie der kompetenten Führung des Geschäftsführers Markus Häfliger möglich. Die Mitarbeitenden würdigte er als tragende Säule des Unternehmens, die ihr über viele Jahre aufgebautes Know-how unter der speditiven und weitsichtigen Leitung von Geschäftsführer Markus Häfliger einbringen.
Markus Häfliger bestätigte, dass sowohl das Baugeschäft als auch die Planungsabteilung sehr gut ausgelastet sind. Mit humorvollen Anmerkungen sprach er zudem die teilweise schleppenden Bewilligungsverfahren bei Baugesuchen an. Weiter hob er zahlreiche Ehrungen hervor, die den Mitarbeitenden zuteilwurden, insbesondere für ihre langjährige Treue zur LBG Sursee mit Dienstjubiläen von 25 bis 35 Jahren. Erfreulicherweise konnten auch im Jahr 2025 sehr gute Lehrabschlüsse verzeichnet werden. Es zeigt sich, dass viele Mitarbeitende dem Unternehmen nach ihrer Ausbildung treu bleiben oder nach einer Phase der externen Weiterentwicklung wieder zurückkehren.
Der Treuhänder Paul Loosli präsentierte den Teilnehmenden das erneut sehr positive Jahresergebnis, das einstimmig genehmigt wurde. Ebenfalls einstimmig wurde Benedikt Gisler zum neuen Präsidenten gewählt. Seit einem Jahr ist Benedikt Gisler im Vorstand tätig und freut sich auf das neue Amt.
Der scheidende Präsident Toni Buck wurde vom Vizepräsidenten Samuel Brunner in einer Laudatio gewürdigt. Toni Buck trat 1996 in einer schwierigen Zeit in den Vorstand ein und wurde drei Jahre später zum Präsidenten gewählt. Er war massgeblich daran beteiligt, dass Markus Häfliger nach einer anfänglichen Phase als interimistischer Geschäftsführer im Jahr 2001 definitiv zum Geschäftsführer ernannt wurde und das Unternehmen seither erfolgreich weiterentwickelte.
GLB Schwyz – 2. März 2026 – Präsident für vier Jahre bestätigt
Zur 59. ordentlichen Generalversammlung der GLB Schwyz lud sie die Mitglieder in die Rose nach Ibach ein. Präsident Josef Betschart ging einleitend auf die schwierige wirtschaftspolitische Lage ein und begrüsste alle Anwesenden herzlich. Das vergangene Geschäftsjahr verlief nicht wie gewünscht. Durch die Umsatzreduktion konnte zu wenig für eine kostendeckende Jahresrechnung generiert werden, erläuterte Geschäftsführerin Karin Heinzer. Es ist eine Strategie für die Zukunft gefragt. Die Einführung eines Mitgliederbeitrages zeigte Wirkung, der Bestand wurde damit auf die wirklich interessierten Mitglieder bereinigt. Josef Betschart liess sich für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigen. Er ist gewillt und guter Hoffnung die GLB Schwyz erfolgreich in die Zukunft führen zu können. Auch Richard Auf der Mauer und Werner Betschart wurden in ihren Ämtern bestätigt. Letzterer wurde auch für seine 20-jährige Ausübung des Rechnungsprüfers geehrt sowie Markus Betschart für 30 Jahre Mitarbeit in der Verwaltung. Im zweiten Teil des Abends referiert Pius Fölmli, Leiter TA-SAB zum Thema Revision des Raumplanungsgesetzes und zeigt die wesentlichen Änderungen auf, was im Anschluss an die Versammlung zu regen Diskussionen führte.
GLB Walchwil – stellt Zukunftsstrategie vor – 24. Februar 2026
Traditionsgemäss findet die Generalversammlung der GLB Walchwil am Dienstag nach dem «Äschli-Mittwoch» im Restaurant Aesch, am Gründungsort der GLB, statt. Präsident Felix Hegner konnte in einem voll besetzten Saal zur 60. GV, zahlreiche Mitglieder, Gäste und Mitarbeitende begrüssen. In seinem Jahresbericht ging er auf die Gründungszeit der GLB Walchwil ein, welche trotz grossem Widerstand im 1. Mai 1967 gegründet werden konnte. Das anstehende Jubiläum wirft bereits seine Schatten voraus, der Vorstand macht sich entsprechende Überlegungen. Der Präsident stellte auch die zahlreichen und vielfältigen Bauaufträge des vergangenen Jahres vor, was die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden unterstrich und die sehr gute Auslastung bestätigte. Dies widerspiegelte sich auch im guten Jahresergebnis, welches von Geschäftsführer David Odermatt präsentiert wurde. Im Rahmen der Wahlen wurde das zurücktretende Vorstandsmitglied Jonas Boog durch seinen Bruder Samuel Boog ersetzt.
Im zweiten Teil des Abends stellte David Odermatt die Zukunftsstrategie der GLB vor. Am Grundsatz des Genossenschaftszweckes «Hilfe zur Selbsthilfe» soll festgehalten werden. Auch das Ziel kostendeckend Arbeiten zu können und nur so viel Geld zu verlangen, wie die Kosten verursachen, soll bleiben. Ein wichtiger Punkt stellt die Standortentwicklung dar. Aktuell sind Büro und Magazin an unterschiedlichen Standorten. In Zukunft soll beides an einem Standort zusammengeführt werden. Die Frage ist nur, wo findet man im Kanton Zug das passende Grundstück oder das passende Gebäude, erläuterte David. Er rief die Anwesenden auf, die GLB bei der Suche zu unterstützen. Im letzten Punkt ging es um die Ablösung der Geschäftsführung. Mit grosser Freude konnte David verkünden, dass sich Jonas Müller bereit erklärt hat, dereinst in seine Fussstapfen zu treten. Aktuell absolviert er die Bauführerschuler und eignet sich so das nötige Rüstzeug an. Ab 2027 wird Jonas in die Aufgaben Planung, Bauleitung und Betriebsführung eingearbeitet. Per 2031 ist der Übergang der Geschäftsführung von David auf Jonas angedacht. Es ist sehr erfreulich, dass ein Eigengewächs diesen Schritt wagt und die GLB in die Zukunft führen möchte. Die Versammlung nahm diese Informationen wohlwollend zur Kenntnis und diskutierten nach dem feinen Nachtessen aus der Aesch-Küche rege weiter.



























