Einträge von info@sab.ch

SAB lehnt Verschärfung der Lex Koller ab

Der Bundesrat will die Lex Koller in verschiedenen Bereichen verschärfen. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) lehnt diese Verschärfungen entschieden ab. Die vom Bundesrat vorgeschlagenen Mass-nahmen sind völlig kontraproduktiv und werden die akute Wohnungsnot eher noch verschärfen statt sie zu lindern.

Prix Montagne 2026: Das sind die sechs Nominierten

Die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Dario Cologna hat sechs beispielhafte Projekte aus dem Berggebiet für den Prix Montagne 2026 nominiert. Der Preis ist mit 40 000 Franken dotiert und wird jährlich von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und der Schweizer Berghilfe verliehen. Zusätzlich stiftet die Mobiliar Genossenschaft den mit 20 000 Franken dotierten Publikumspreis Prix Montagne. Die Online-Abstimmung für den Publikumspreis läuft ab sofort bis zum 16. August.

„Entflechtung 27“: Anliegen der Berggebiete und ländlichen Räume berücksichtigen!

Mit „Entflechtung 27“ sollen in verschiedenen Bereichen die Aufgaben zwischen Bund und Kantonen neu verteilt werden. Dies hat weitreichende Konsequenzen auch für die Berggebiete und ländlichen Räume. Die SAB wehrt sich dagegen, dass durch „Entflechtung 27“ die räumlichen Disparitäten in der Schweiz weiter vergrössert werden und fordert einen aktiven Einbezug in die weiteren Arbeiten an diesem umfangreichen Reformprojekt.

Stellungnahme der SAB zur Verlängerung der Förderung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs

Die SAB unterstützt die Verlängerung der Förderung des unbegleiteten kombinierten Verkehrs über das Jahr 2030 hinaus. Allerdings wird dies alleine nicht ausreichen, um das Verlagerungsziel zu erreichen. Eine irreversible Rückverlagerung von der Schiene auf die Strasse muss unbedingt vermieden werden. Wir fordern den Bundesrat deshalb auf, im Verlagerungsbericht 2029 weitergehende Massnahmen vorzuschlagen.

Nein zur Ernährungsinitiative

Am 27. September 2026 wird die «Ernährungsinitiative» zur Abstimmung gelangen. Die SAB empfiehlt ein klares Nein zu dieser Initiative. Eine Annahme der Initiative würde die Bergland- und die Alpwirtschaft existenziell gefährden. In Hinblick auf die Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2030 erwartet die SAB, dass sich der Bund für eine Stärkung der Berglandwirtschaft einsetzt.