Gemeinsam für eine zukunftsfähige Weidewirtschaft


2026 ist das internationale Jahr der Weiden und Hirten. Die Weidewirtschaft prägt Landschaft, Kultur und Leben weltweit genauso wie im Schweizer Alp- und Berggebiet. Gleichzeitig steht sie vor grossen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Eine Fachtagung anlässlich des UNO-Jahres in Naters brachte Akteurinnen und Akteure aus Praxis, Wissenschaft, Politik und internationalen Organisationen zusammen. Gemeinsam diskutierten sie Lösungsansätze für eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Entwicklung. Nationale Erfahrungen wurden dabei mit internationalen Perspektiven verbunden. Mit einer Deklaration (das Dokument wird in demnächst veröffentlicht) setzten die Teilnehmenden ein gemeinsames Zeichen für eine lebendige und zukunftsfähige Weidewirtschaft.


Medienmitteilung vom 25.09.2026


Refereate:

Einführung – Thomas Egger, Direktor der SAB

Einführungsreferat – Weidewirtschaft und Agrarpolitik 2030 – Christian Hofer, Direktor BLW

Ökonomische Handlungsachsen und Wertschöpfungsketten am Beispiel PRE Unterwallis: Grégory Borgeat; Dienststelle für Landwirtschaft – Kanton Wallis

Nutztierhaltungssysteme und ihre Rolle bei der Umgestaltung von Ernährungs-systeme im Kontext des Klimawandels: Nancy Bourgeois Lüthi; Dozentin für internationale Tierproduktionssysteme

Integrierte, partizipative und adaptive Ansätze für das Management von Wassereinzugsgebieten, ein Beispiel aus Tadschikistan: Sophie Nguyen; HELVETAS

Herangehensweisen zum Erhalt der ökologische Bedeutung durch Offenhaltung und Nutzung von Weideflächen: Caren Pauler; AGROSCOPE

Erhalt und Inwertsetzung der Hirtenkultur – Alpsaison als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO (SAV): Peter Küchler; Verein Lebendige Alpsaison

Von den Weiden zur Politik – Ergebnisse der europäischen Berggebiets-konferenz der Euromontana in Sallanches (F): Christophe Léger, Präsident SUACI Montagn’Alpes


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